Akupunktur und Moxibustion (Zhen Jiu)
Die Akupunktur beeinflusst über das Einstechen von sehr dünnen Nadeln in spezifische Punkte die natürliche Selbstregulation des Patienten. Ganz ähnlich wie die chinesische manuelle Therapie ist das Ziel der Akupunktur, Blockaden und Fehlregulationen des Qi zu beseitigen. Die Auswahl und Kombination der Punkte basiert auf der individuellen chinesischen Diagnose.
Die Moxibustion ist das Erwärmen von Akupunkturpunkten mit brennendem chinesischen Beifuß („Moxa“). Auf eine Ingwerscheibe als Zwischenlage werden aus Moxa geformte Kegel platziert, die angezündet werden und langsam abglimmen. Dadurch entsteht ein angenehmes Wärmegefühl, das sich vom Akupunkturpunkt ausbreitet. Oder es werden Moxa-Zigarren verwendet, die in einem kleinen Abstand zur Haut an den entsprechenden Punkt gehalten werden. Die dritte Variante ist an einer Nadel angebrachtes Moxa, die Nadel leitet die Wärme so konzentriert nach innen in den Akupunkturpunkt hinein. Durch Moxibustion wird die Mikrozirkulation und der Qi-Fluss angeregt mit dem Ziel Kälte und Steifigkeit aus dem Körper zu vertreiben.
<-Tuina Qigong->